Magie - das ist (auch) das, was uns

bezaubert, zum Beispiel schöne

Bilder und Momente zum Erinnern


Magie ist aber noch mehr

Magie - was ist das eigentlich? Für die einen, die Rationalisten, ist Magie schlicht Aberglaube. Magie? Quatsch, gibt es nicht. Ist etwas für esoterische Spinner, Naive, Romantiker, Zurückgebliebene... Für die anderen, die, die wissen, dass es zwischen Himmel und Erde vieles gibt, was sich der "gesunde Menschenverstand" (oder, nach Skakespeare, "eure Schulweisheit") nicht träumen ließe, für die ist Magie das Geheimnis des Lebens schlechthin. 

Die Bandbreite dessen, was man unter Magie verstehen kann, ist riesig. Da sind die berühmten Magier des Altertums, der persische Zarathustra, der ägyptische  Hermes Trismegistos, Buddha, Jesus. Die Schamanen und Naturpriesterinnen. Und Moses und die Kabbalisten und die Alchimisten und Rosenkreuzer, bis hin zur englischen Magierin Dion Fortune und ihrem Landsmann, dem berühmt-berüchtigten Aleister Crowley. 

 


Der Tarot von Crowley und Harris

Einige der Tarotkarten von Crowley und Harris.
Einige der Tarotkarten von Crowley und Harris.

 

 

 

Aleister Crowley (1875-1947) gilt vielen als Schwarzmagier. Er selbst bezeichnete sich als das "große Tier 666 " aus der Apokalypse und begründete eine neue Religion, Thelema. Wer sich für ihn interessiert, findet im Internet genügend Literatur. Wir  hier interessieren uns in erster Linie für die Tarotkarten, die er zusammen mit der Künstlerin Lady Frieda Harris schuf. Unserer Ansicht nach sind diese Tarotkarten nicht nur von hohem künstlerischen Wert, sondern vielschichtig und tiefgründig wie kein anderes der unzähligen Tarotspiele, die auf dem Markt sind.


Wie kommt der Tarot nach Mogador?

Die Tarotkarte "Der Magier"
Die Tarotkarte "Der Magier"

Der Leser oder die Leserin dieser Seiten mögen sich vielleicht fragen, was der Crowley-Tarot denn mit einer Stadt wie Essaouira-Mogador zu tun hat. Auf den ersten Blick sicher nichts oder nicht viel. Doch wenn man bedenkt, dass hier Jahrtausende lang Juden lebten, unter denen es sicher auch Kabbala-kundige Rabbis gab, dass es auch im Islam eine mystische Richtung, die Sufis gibt, die einen "inneren", esoterischen Weg gehen, dass Gnaouas und Künstler und Geschichten-Erzählerinnen  hier leben, dann darf man durchaus eine Verbindung auch zum Tarot annehmen. Denn Tarot, Kabbala und Astrologie sind nur verschiedene Systeme, die sich jedoch entsprechen und einen Weg jenseits der ausgetretenen Pfade weisen. Einen Weg, den eben auch Künstlerinnen und Geschichten-Erzähler, zum Beispiel, suchen.

Mehr drüber auf der folgenden Seite: "Tarot und Tore"