Vue sur le nouveau cimetière juif
Vue sur le nouveau cimetière juif

2000 Jahre jüdisches Leben in Marokko

Essaouira-Mogador war eine jüdische Stadt, vielleicht die jüdischste von ganz Marokko. Wenngleich diese Geschichte relativ jung ist, verglichen mit der uralten Besiedelung der Atlas-Täler und des Souss im Süden mit Emigranten aus dem gelobten Land. Die ersten Juden, so die Überlieferung, seien schon zu Zeiten Davids und Salomons ins Land gekommen. Es ist nicht nachprüfbar. Doch etwa 80 Kilometer südöstlich von Essaouira befindet sich ein Dorf, das „Ait Daoud“ heißt, was in der Berbersprache Tamazight so viel wie „Nachfahren Davids“ bedeutet.

 

“The name of the site "Ait Daoud" is very revealing. It means "The descendants of David" and may explain the legend of the Jewish inhabitants there. 

Judaism was practiced in the region before the arrival of Islam.

Jews living in Morocco with Berber Jews are Iligh, this community lived in an area of language tahelhit, Souss.

Ibn Khaldun in the fourteenth century, said: "The Berbers are the children of Canaan, son of Ham, son of Noah."

Source: Darnna.net (External link)

 

Sicher ist: Die ersten Juden kamen nach Mogador um 1750, gerufen von dem damaligen Sultan Mohammed Ben Abdellah. Es waren reiche Händler-Familien aus dem ganzen Land, weitere Familien folgten. Der Sultan gründete den Hafen von Mogador, „le port de Timbouktou“, von dem aus der gesamte Handel der afrikanischen Westküste nach Europa und den USA erfolgte. Heute ist er nur noch ein kleiner Fischerhafen.

Heute leben nur noch wenige jüdische Menschen in Essaouira. Der große Exodus begann Anfang der 1950er Jahre, nach der Gründung des Staates Israel, und er setzte sich fort bis Ende der 70er Jahre. Jedoch kommen jedes Jahr, vor allem zur Zeit der großen Fest im Herbst, viele Juden und Jüdinnen aus Israel und anderen Ländern nach Marokko, auf Pilgerreise und zu den Stätten ihrer Vorfahren.

Sicht aufs Meer vom alten jüdischen Friedhof aus